Markus Nauli c/o Irrlicht, Dorfstrasse 13b, CH-8967 Widen

©2019 Irrlicht

Bilderbuch

2007

„…die Luft vibriert, Zeit verrinnt…“ („Die Rache Vidar“). 2 1/2 Jahre nach „End.klang“ lässt die Zürcher Band Irrlicht die Luft vibrieren und verbreitet mit ihren neuen Stücken wieder einen einzigartigen Zauber. Natürlich kommen nicht ganz alle Bandmitglieder aus der Region Zürich: Seitdem Mitbegründer, Sänger/Sprecher und Texter Markus Meier die Band verlassen hat, liegt auf der aus Stuttgart stammenden Sängerin Daniela Dietz, ehemals bei „Illuminate“, die (fast) alleinige stimmliche Verantwortung.

Trackliste:

01 Ungewiss
02 Bilderbuch
03 Habemus Papam
04 Ange Noir
05 Leuchtturm
06 Treibjagd
07 Je me suis installé
08 Die Rache Vidar
09 Leuchtturm (Clubmix)
10 Treibjagd (Orchester Remix)
11 Insel der Seeligen (Dance Remix)
12 Leuchtturm (Slow-Edit)
13 Habemus Papam (Cybernetic Orgasmus Remix)
14 In die Sonne (Live)

 

Lyrics

Bilderbuch

Ungewiss

Neuland - Ein Flügelschlag

Morgentau -  Wie ich es mag

Ungewiss die Zeit, wohin die Reise geht

Vertrautheit spürt, Im Wind verweht

Ein neuer Tag, Poeten Wunden spürt

Fleischeslust, zu Schmerz geführt

Mich Dir gegönnt, Nur Hass -  Gewalt

Ein kleiner Traum, Dein Schrei verhallt

Dann Rot geseh’n, die Nacht bricht ein

Am Flusse dann - der Trug und Schein


So Zuckersüss - ein Neuanfang

die Lust regiert - und Schmerzensdrang

Verspätet nun - ein Sonnenschein

Dein weicher Kern - Du warst mal mein

Kein Lächeln mehr - es tut mir leid

Warst wie der Wind - die Einsamkeit

Bin aufgewacht - die Trunkenheit

Nicht zugehört – Verlorne Zeit



Bilderbuch

Ein Instinkt, der niemals ruht

- seit Menschengedenken.

Ein Gesetz, das unumstößlich

- Machthunger, unsere Natur.

An ihren Händen klebt getrocknetes Blut

- süßliches Lebensserum.

Fließt in den Adern dieser Welt,

Hält den Kreislauf am Leben.

Und ich betrachte diese Bilder,

auch ich bin ein solches Tier.

Versprechen ist mein Privileg.

Geworfen in dieses Nichts,

in dieses endlose Spiel.

Freiheit zu einem hohen Preis.

Wie du weißt, ist Gott längst tot

- hat nie existiert.

Zurückgefallen auf unsere Triebe

- Sittlichkeit als Chimäre.

Intellekt entpuppt sich als Illusion

-Fortschritt als Wiederholung.

Die ewige Wiederkunft des Gleichen

- selbst der Poet spricht mit gespaltener Zunge.

Und ich betrachte diese Bilder,

auch ich bin ein solches Tier.

Versprechen ist mein Privileg.

Geworfen in dieses Nichts,

in dieses endlose Spiel.

Freiheit zu einem hohen Preis.

Und ich betrachte diese Bilder,

auch ich bin ein solches Tier.

Versprechen ist mein Privileg.

Geworfen in dieses Nichts,

in dieses endlose Spiel.

Freiheit zu einem hohen Preis.



Habemus Papam

Ein neues Gotteskind ist da,

mancher nennt das wunderbar

Die Menschheit in die Ferne schweift

Ein Erlöserblick die Sterne streift

Den Erdball hast Du oft bereist,

die Keuschheit allerzeit gepreist.

Wir bejubeln die Allmächtigkeit

Du Popstar der Allwissenheit

Der Hölle wollen wir entgehn

Der Verführung immer widerstehn.

Trotz Krankheit die die Erde plagt

Der Verhütung hab'n wir ganz entsagt

Nur Leben lässt Du uns nicht mehr,

drum setz ich mich zur Gegenwehr

Mein Kredo für die Ewigkeit

Für Liebe, Last & Menschlichkeit

Sieg, Freiheit, Würde

Sieg, Freiheit

Hast Du nicht zuhört &

Fremde Spitzel abgehört..

Hast du nicht mitgedacht?

Noch immer nicht aufgewacht?

Bereust Du nicht, was du sagst

Genügend Angst - eingejagt

Bewahre mich vor Widerschein,

begleite mich ins Licht hinein

bedenke was dann noch kommt,

erlöst wirst du, ganz ungewollt

Du weißt was der Mensch noch braucht,

wenn des Gottes Zorn verraucht

wir vertrauen dir die Heeren an

kommst du an all die Gelder ran?

Die Heiligkeit und Zeitgeist preist

Schuld und Sühne von sich weist

Du segnest uns mit Willenskraft

Missbrauchst die Welt mit Deiner Macht

Denn Leben lässt Du uns nicht mehr,

drum setz ich mich zur Gegenwehr

Mein Kredo für die Ewigkeit

Für Liebe, Last & Menschlichkeit

Sieg, Freiheit, Würde

Sieg, Freiheit

Hast Du nicht zuhört &

Fremde Spitzel abgehört..

Hast du nicht mitgedacht?

Noch immer nicht aufgewacht?

Bereust Du nicht, was du sagst

Genügend Angst - eingejagt

Sieg..Freiheit...



L’Ange Noir

Je suis tombé du ciel pour toujours,

L’éternité mortelle me convoque ;

Pour venger tes péchés,

Pour pardonner ton enfer.


C’est l’embrasement éternel

C’est l’amour au cœur saignant.

Révèle-moi ta peur,

Et convaincs ton angoisse !


Envole-toi Ange Noir, libère-toi !

Tes ailes imprégnées de la lune.

Et retrouve-moi dans mon cachot.

Célébrerons-nous nôtre amour ?


C’est l’embrasement éternel

C’est l’amour au cœur saignant.

Révèle-moi ta peur,

Et convaincs ton angoisse  !



Leuchtturm

Spürst Du wie ein Luftzug Dich umgibt?

Eisig kalt, ein Wort - Dir Deine Hoffnung entzieht!

Siehst Du wie Die Hoffnung dann entflieht?

Lass nicht zu, steh auf - dass_Dich Eiseskälte besiegt!

Durchreise diese tausend Meilen - trotz Sturm und endloser See.

Eine Küste, sicheres Land - das Ziel, dass oft' so entschwand

Denkst Du, dass nur Unheil Dich berührt?

Eisig starr, kein Blick - Dir Deine Luft hat entführt.

Weißt Du wie der Hass dich so verführt?

Fesseln deiner Angst, die dich zusammenschnürt

Durchreise diese tausend Meilen - trotz Sturm und endloser See.

Eine Küste, sicheres Land - das Ziel, dass oft' so entschwand

Durchreise diese tausend Meilen - trotz Sturm und endloser See.

Eine Küste, sicheres Land - das Ziel, dass oft' so entschwand

Du weißt trotz dieser tausend Meilen - trotz Sturm trotz endloser See.

Will Dein Leuchtturm sein der dich führt - Dir Deine Seele berührt



Treibjagd

Mein Engel, schließe deine Augen,

tauche hinab in das Reich

- der ungeträumten Träume.

Lass dich leiten von deiner Sehnsucht,

fern von Gier und Eitelkeit.

Finde zu dir:

Schwelge im Duft deiner selbst.

Es gibt nichts Wahres

Es gibt nur Wahrhaftigkeit

Folge deiner Stimme

Erschaffe deine Lebenssymphonie

Auf deinem Weg zerplatzen alte Träume

Es begegnen dir Zorn und Selbsthass

Wie konnte das passieren?

Missbrauch der Liebe zur unbändigen Freiheit.

Selbstverstümmelung

- im Namen der Lebenserfahrung

Nichts davon ist ungelebt

- nichts davon hat existiert.

Beschreibe deine Laufbahn

Im Universum der Zeit.

Es gibt Nichts, was nicht vorbestimmt -

und gedacht.

Unendliche Wiederholung einer Lebenssequenz.



Die Rache Vídar

Merkst Du wie die Zeit vergeht

Der Sturm uns ins Gesichte weht

Die Sonne sengt heiss

Bist Du erwacht? Ist es zu spät?

Siehst Du wie die Erde bricht?

Sohn Odin - sein Urteil spricht?

Wie ein Kuss, auf meine Wangen.

Vollkommenheit - die wir zerstörn

Die Luft vibriert - Zeit verrinnt

Die Erde brennt - mein Glaube bricht!

L'espérance -

L'air trépide -

Le cauchemar,- le vide

Willst Du, dass die Luft erstickt

Die Uhr das Sein zu Ende tickt.

Die Wellen sind nah

Hast Du gesehn? Hast Du kapiert?

Siehst Du wie das Eis zerbricht?

Sohn Odin - sein Urteil spricht?

Wie ein Kuss, auf meine Wangen.

Vollkommenheit - die wir zerstörn

Die Luft vibriert - Zeit verrinnt

Die Erde brennt - mein Glaube bricht!

L'espérance -

L'air trépide -

Le cauchemar, - le vide

Wie ein Kuss, auf meine Wangen.

Vollkommenheit - die wir zerstörn

Die Luft vibriert - Zeit verrinnt

Die Erde brennt - mein Glaube bricht!

L'espérance -

L'air trépide -

Le cauchemar,- le vide